Ariadne Oliver

Bei Ariadne Oliver handelt es sich in den Romanen um den berühmten Detektiv Hercule Poirot um eine britische Schriftstellerin, die sehr erfolgreich Bücher über den finnischen Detektiv Sven Hjerson schreibt, auch wenn sie bei der Fortführung ihrer Geschichten häufiger einmal Probleme hat. Ihren ständigen Wohnsitz hat Mrs. Oliver in der renommierten Harley Street im Stadtteil West End in London in der Nähe des Regent's Park.

Die Schriftstellerin Agatha Christie beschreibt ihr Alter Ego als groß und mit schwarz-grauen Haaren. Mrs. Oliver probiert sehr gern neue Frisuren aus, wobei sie immer wieder vergisst, Ihre Haare zu richten, nachdem sie einen Hut abgenommen hat, was ihren Haaren immer ein etwas unordentliches Aussehen verleiht.

Die verwitwete Ariadne liebt ausgefallene und exotische Tapeten, ist an sich jedoch mehr ein unordentlicher Mensch. Außerdem hat sie eine ausgesprochene Vorliebe für Äpfel, die sie immer lautstark vertilgt. Auf ihre Romane angesprochen gerät Ariadne Oliver schnell in Verlegenheit.

Obwohl sie generell nicht gern Reden hält, hat sie zum Thema Gleichberechtigung der Frau eine ganze Menge zu sagen. Ihrer Meinung nach wäre eine Frau als Leiterin von Scotland Yard wesentlich besser geeignet als ein Mann.

Mit dem belgischen Privatdetektiv Hercule Poirot verbindet Mrs. Oliver eine langjährige und tiefe Freundschaft. Dabei ist Poirot ob Mrs. Olivers häufig ungepflegtem Äußeren meistens irritiert, tritt ihr gegenüber jedoch äußerst liebenswürdig auf.

Der Detektiv und die Schriftstellerin haben gemeinsam mehrere schwere Fälle gelöst, wobei Poirot den Täter zu Mrs. Olivers Unmut jedes Mal als Erster benennen konnte.