Donna Leon - Beweise, dass es böse ist

Romanvorlage: Commissario Brunettis dreizehnter Fall
Erstausstrahlung: 13. Oktober 2005

Inhalt

Während Guido Brunetti sich im Ausland aufhält, wird in Venedig die Witwe Grazia Battestini brutal in ihrer Wohnung erschlagen und Vice Questore Patta ergreift die Gelegenheit, in diesem Fall zu ermitteln. Florinda, die sich gerade auf den Weg zurück nach Rumänien machen wollte, flüchtet, obwohl unschuldig, vor der Polizei und erleidet dabei einen tödlichen Unfall.

Da die tote Putzfrau auch noch eine hohe Summe Bargeld und außerdem auch noch gefälschte Ausweispapiere bei sich hatte, ist der Fall für den Vice Questore klar. Patta ist höchst erfreut, dass dieser Fall so schnell aufgeklärt werden konnte und berichtet Brunetti stolz davon, als dieser wieder in der Questura erscheint.

Von seinem Assistenten Sergente Vianello erfährt Brunetti sodann, dass die Ermittlungen in dieser Angelegenheit alles andere als professionell geführt worden seien und in diesem Fall die ersten Anscheinsbeweise zu einer Vorverurteilung und schlussendlich zum Tod der Putzfrau geführt hätten.

Kurz nachdem Commissario Brunetti diese Mitteilung erhalten hat, erscheint eine Nachbarin der Witwe Battestini in der Questura. Dieser berichtet Brunetti, dass Florinda unmöglich die Mörderin der Witwe Battestini sein könne. Sie habe die Frau getroffen und diese habe ihr erzählt, dass die Witwe sie völlig ohne Grund entlassen habe. Sie, die Nachbarin, habe während dieses Gespräches die Witwe noch lebend am Fenster gesehen.

Kurz darauf habe sie Florinda zum Bahnhof gebracht, der niedergeschlagenen Frau eine Fahrkarte gekauft und noch etwas Bargeld gegeben. Schnell bemerkt Brunetti, dass diese Zeugin die Wahrheit sagt, woraufhin er damit beginnt, erneute Ermittlungen in dem Fall anzustellen.

Bei Vice Questore Patta, der natürlich auch weiterhin davon überzeugt ist, dass es sich bei der tote Rumänin um die Mörderin handelt, stößt Brunetti zwar auf heftigen Widerstand, was ihn jedoch nicht weiter von seinen Nachforschungen abhält.

Durch Befragungen in der Nachbarschaft findet der Commissario heraus, dass die Witwe Battestini keine freundliche alte Dame war. Ganz das Gegenteil trifft zu. Es stellt sich auch heraus, dass die Witwe eine reiche Frau war, die bei mehreren Banken Konten mit beträchtlichen Summen erhielt. Es zeigt sich auch, dass darauf immer wieder kleinere Summen eingezahlt wurden, ohne dass ersichtlich wäre, woher diese Summen stammen.

Als Erbin der Witwe erweist sich ihre Nichte Graziella Simionato, die als Bäckerin tätig ist und davon träumt, ihre eigene Bäckerei zu eröffnen. Dann taucht plötzlich Gabriel, der Sohn der toten Rumänin in der Questura auf und es kommt beinahe zum Eklat, als dieser sich an Vice Questore Patta für den Tod seiner Mutter rächen will. Gerade noch rechtzeitig gelingt es Brunetti, den jungen Mann an einer dummen Tat zu hindern.

Bei einer genaueren Durchsuchung der Witwe Battestini findet Commissario Brunetti ein Dokument, dessen Inhalt eine Erklärung für die immer wiederkehrenden kleineren Einzahlungen auf ihren Konten liefert. Die Witwe Battestini hat den Direktor der Schulbehörde, Muro Trotti, seit Jahren mit diesem Dokument erpresst.

Aber ist er auch der Mörder der alten Dame? Oder doch vielleicht die Rechtsanwältin, die die Gelder der Witwe nach deren Tod auf andere Konten transferiert hat?

Schauspieler

  • Uwe Kockisch als Commissario Guido Brunetti
  • Julia Jäger als Paola Brunetti
  • Karl Fischer als Sergente Vianello
  • Michael Degen als Vice Questore Patta
  • Annett Renneberg als Elettra Zorzi
  • Laura Syniawa als Chiara Brunetti
  • Pattrick Diemling als Raffi Brunetti

In weiteren Rollen

  • Christel Peters als Signora Brunetti
  • Valerie Niehaus als Signora Gismondi
  • Simone Thomalla als Signora Marieschi
  • Dietmar Mössmer als Alvise

Regie: Sigi Rothemund
Drehbuch: Renate Kampmann

Produzenten: Malte Grunert, Katharina Trebitsch
Produktionsleiter: Enrico Ballarin

Kamera: Dragan Rogulj
Regieassistenz: Christine Fürneisen