CSI: NY

Bei der amerikanischen Serie CSI: NY (CSI: New York) handelt es sich um einen Spin-off der sehr erfolgreichen Serie CSI: Den Tätern auf der Spur, die zwar in der Millionenmetropole New York angesiedelt ist, jedoch, ebenso wie CSI: Den Tätern auf der Spur und CSI: Miami, größtenteils in Los Angeles gedreht wird.

Nachdem schon das erste Spin-off CSI: Miami ebenso erfolgreich im Fernsehen lief, entschlossen sich der Sender CBS sowie der Produzent Jerry Bruckheimer dazu, einen zweiten Ableger der CSI-Serie zu drehen. Als Handlungsort für die neue Serie dient die Millionenmetropole, in der die Forensiker und Detectives vom CSI (Crime Scene Investigation) durch ihre Arbeit dazu beitragen, Verbrechen aufzuklären und die Täter zu überführen.

Als optische Abgrenzung zu den beiden anderen CSI-Serien war die erste Staffel von CSI: New York etwas düsterer, was von den Zuschauern jedoch nicht allzu gut angenommen wurde. Daher wurden die gesamte Atmosphäre für die zweite Staffel umgestaltet.

Wie in jedem Film, der in oder über New York gedreht wird, gibt es auch in CSI: NY einen Bezug zu 911, dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001. Dieser Bezug betrifft hier Detective Mac Taylor, den Leiter des Labors. Er verlor an diesem Tag seine geliebte Frau. In der offiziellen Pilotfolge sieht der Zuschauer ihn im Krankenhaus am Bett seiner Frau sitzen.

Später räumt er in der gemeinsamen Wohnung die Schränke aus und findet dabei einen gelben Wasserball, woraufhin er natürlich von Erinnerungen befallen wird. Sehr gefühlsträchtig ist die Szene in dieser Folge, in der Mac Taylor sich vom Krankenhaus von einem Taxi direkt zum Ground Zero fahren lässt, wo er an den Gittern steht und traurig und gedankenverloren auf das dahinter gelegene riesige Baustellenloch schaut.

Die Devise Menschen können lügen, Beweismittel nicht gilt für das New Yorker CSI-Team ebenso wie für die beiden anderen Serien. Die Arbeit der Mitarbeiter der CSI betreffen Mordfälle und Selbstmorde ebenso wie Überfälle und Gewaltverbrechen und die Suche nach der Wahrheit ist Alltag für die Ermittler.

Da sie wissen, dass die Aufklärung eines Falles häufig von einer Kleinigkeit abhängen kann, kann man bei der Arbeit der Ermittler beinahe von Detailbesessenheit sprechen. Häufig stehen bei den aufzuklärenden Fällen jedoch nicht ein spektakulärer Fall im Vordergrund, sondern die Charaktere sowohl der Opfer als auch der Verbrecher.

Ebenso nimmt der Zuschauer auch Anteil an den privaten und beruflichen Problemen im Leben der Protagonisten. Ob es sich dabei um Taylors Trauerbewältigung um den Tod seiner Frau, um die Schwangerschaft von Lindsay Monroe, die privaten und finanziellen Probleme von Dr. Sheldon Hawkes oder die Befürchtung handelt, Danny Messer könne nach einer schweren Schussverletzung für immer an den Rollstuhl gefesselt sein – der Zuschauer ist dabei und nimmt Anteil.

Bei ihren Tatortuntersuchungen nutzen die Ermittler aller CSI-Serien, unabhängig von Tageszeit oder Beleuchtung, immer eine Taschenlampe. Der Zuschauer fragt sich wahrscheinlich jedes Mal, warum die Tatortermittler bei hellem Sonnenschein eine Taschenlampe benötigen oder in einer Wohnung nicht einfach das Licht einschalten.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Tatortermittler häufig nach Kleinigkeiten wie zum Beispiel einem Haar, einem winzigen Farbfleck oder ähnlichem suchen, bietet ihnen eine helle Taschenlampe die Möglichkeit, auch winzigste Spuren zu erkennen.

Ohne den Einsatz einer solchen Taschenlampe könnten solche Details übersehen werden. Aus diesem Grund ist Calleigh Duquesne auch wütend über ihren Kollegen Tim Speedle, da dieser sich ihre Taschenlampe geliehen und später wieder zurückgelegt hat. Sie ist nicht wütend, weil er sich die Lampe geliehen hat, sondern dass er sie zurückgelegt hat, ohne sie wieder aufzuladen.

Neben Scott Wolf, Julia Ormond und Rumer Willis spielten sowohl Nelly Furtado, Maroon 5 und der Hip Hop Sänger Nelly als auch John McEnroe in Gastrollen in der Serie mit.

Zu den Ermittlern des CSI-Teams in New York gehören