Navy CIS

Staffel 1 - Folge: Wintersonne
Erstausstrahlung in Deutschland: 02. Juni 2005
Originaltitel: Eye Spy

Starring

Inhalt

Zwei Techniker der CIA vertreiben sich die Zeit, indem sie über einen Satelliten einen fast leeren Strand beobachten. Der Spaß liegt für die beiden darin, dass sich an diesem Strand eine attraktive Blondine oben ohne in der Sonne räkelt. Als sie sich auf der Suche nach weiteren gut aussehenden Frauen einen anderen Strandabschnitt ansehen wird ihre Aufmerksamkeit auf ein am Strand stehendes Auto gelenkt. Kurz darauf werden sie Zeugen eines Mordes. Sie können sehen, wie ein Mann in einem Taucheranzug reglos im Sand liegen bleibt, während ein anderer Mann sich vom Tatort entfernt. Da die beiden Techniker den Satelliten für illegale Zwecke genutzt haben, können sie ihre Beobachtungen natürlich nur schlecht offiziell publik machen. Daher tätigen sie einen anonymen Anruf und weisen die örtliche Polizei auf den Toten hin.

Da die Brieftasche des Toten in dessen Auto liegt, finden die am Tatort eintreffenden Polizisten schnell heraus, dass es sich bei dem Ermordeten um Lieutenant Commander Egan handelt, woraufhin die Angelegenheit an den Navy CIS übergeben wird. Gemeinsam mit seinem Team macht sich Special Agent Gibbs sofort auf den Weg zum Tatort. Während der Pathologe Donald „Ducky“ Mallard den Toten in Augenschein nimmt und Agent Todd Fotos vom Tatort fertigt, untersucht Agent DiNozzo den Tatort auf Spuren.

Dabei stellt er fest, dass der Tote zwar einen Tauchernanzug trägt und seine Taucherflasche neben ihm liegt, die Messerscheide an seiner linken Wade jedoch leer und das Messer auch in der Umgebung nicht auffindbar ist. Auf Grund der einsetzenden Flut ist nun Eile geboten, so dass die Spuren noch gesichert werden können, bevor diese vom Wasser vernichtet werden.

Die Nachforschungen des Teams führen zu der Erkenntnis, dass Egan als Spezialist für die zivile Firma Side-Scan an der Entwicklung eines tragbaren Sonar-Geräts gearbeitet hat. Es stellt sich heraus, dass der gebaute Prototyp seit Egans Tod spurlos verschwunden ist. Bei Gesprächen mit Angestellten der Firma Side-Scan deutet sich an, dass man dort an der Funktionsweise des entwickelten Gerätes zweifelt.

Um weitere Informationen zu erlangen wendet sich Agent DiNozzo an NCIS Agent Timothy McGee auf dem Navy Stützpunkt Norfolk. Wegen seiner Computerkenntnisse scheint ihm McGee der richtige Mann zu sein, um auf dem kleinen Dienstweg an Informationen zu dem Toten und seiner Firma zu gelangen. Währenddessen machen sich Gibbs und Agent Todd auf den Weg, die Ex-Frau des Toten aufzusuchen. Nach diesem ersten Gespräch mit der Witwe fahren die beiden zum Navy Stützpunkt um sich dort mit DiNozzo zu treffen.

Bei seiner Autopsie findet Ducky heraus, dass Lieutenant Commander Egan erstochen wurde. Auf Grund der Form und der Tiefe der Wunde scheint es, als sei er mit seinem eigenen Tauchermesser erstochen worden. Nachdem es gelungen ist, einen der beiden Techniker zu ermitteln, die den Mord per Satellit beobachtet haben, gelangt Gibbs in Form einer CD an die Aufzeichnungen dieses Satellitentrips, so dass Abby diese CD in ihrem Labor auswerten kann. Auf Grund der Gespräche, die das Team mit verschiedenen Personen geführt hat wird jedoch auch bald klar, dass es sich bei dem Mörder nicht zwangsläufig um einen Kollegen des toten Lieutenant Commander handeln muss.

Im Rahmen eines weiteren Gespräches mit Egans Ex-Frau verdichten sich die Hinweise, dass diese in die Vorkommnisse verwickelt ist. Bei einer Überwachung der Zielperson stellen die Ermittler fest, dass diese am späten Abend das Haus verlässt und in einen einsam gelegenen Wald fährt, wo sie das Fahrzeug abstellt und zu Fuß weitergeht.

Als Gibbs und seine beiden Agents ihr folgen können sie beobachten, wie die Frau gerade das gesuchte tragbare Sonar-Gerät ausgräbt, das sie nach dem Mord dort verborgen hatte.

Guest Stars

  • Patrick Macmanus als Seaman Apprentice Sparks
  • Victor McCay als Ash
  • Pancho Demmings als Gerald Jackson

Regie: Alan J. Levi
Drehbuch: George Schenck, Frank Cardea, Dana Cone

Komponist: Brian Kirk
Kamera: William Webb