Tim Speedle

Tim Speedle wurde 1973 im Stadtteil Little Jamaica in Queens, dem flächenmäßig größten Stadtbezirk von New York City geboren. Über seinen genauen schulischen und beruflichen Werdegang auf dem Weg von seinem auf Long Island gelegenen Geburtsort bis zum CSI: Miami ist leider nichts und von seinem Leben im Raum Miami ist leider auch nur wenig bekannt.

Der Motorradfahrer, der ein Motorrad wesentlich cooler findet als ein Auto, ist Experte für Spurensicherung und Tatortspuren und ist im Rahmen seiner Tätigkeit unter anderem auch für die Tatortfotos zuständig. Er liest sehr gern, wodurch das Wort Bücherwurm zu einem der ihn beschreibenden Adjektive wird. Seine Leidenschaft für das Motorradfahren und die Tatsache, dass er dabei auch gern mal Gas gibt, hat ihm seitens seiner Kollegen den Spitznamen Speed eingebracht.

Tim Speedle (gespielt von Rory Cochrane) ist mit Eric Delko eng befreundet, wobei auch hier nicht genau bekannt ist, worauf diese Freundschaft gründet. Im Umgang mit seinen Arbeitsmitteln ist Speed häufig sehr nachlässig. Er pflegt sein Arbeitsgerät nicht ordentlich, wodurch er bereits in der ersten Staffel dadurch auffiel, dass seine Dienstwaffe nicht funktionierte, was glücklicherweise nicht zu größeren Problemen führte.

Auch mit seinen Kollegen kam es auf Grund seines laschen Umgangs mit seinen sowie deren Arbeitsmitteln schon zum Streit. Als er einmal feststellte, dass seine Taschenlampe nicht funktionierte, lieh er sich die von Calleigh Duquesne aus. Da er sie nach dem Einsatz auch wieder zurücklegte, stellte dies zunächst auch kein Problem dar.

Als Calleigh ihre Lampe bei ihrem nächsten Einsatz jedoch benötigte und feststellte, dass die Akkus leer waren, war sie zunächst irritiert, da ihr so etwas normalerweise nicht passiert. Als jedoch herauskommt, dass Speed sich die Lampe geliehen und vergessen hatte, sie wieder aufzuladen, ist Calleigh natürlich sauer, was zu Reibereien zwischen den beiden führte.

Diese Nachlässigkeit zeigt sich auch in seiner generellen Einstellung. Tim Speed erweckt immer den Eindruck, als gehe er nur irgendeinem Job nach und dennoch macht er seine Arbeit meist sehr gut. Und auch wenn Speed häufig sehr nachlässig ist, tut dies seiner Beliebtheit bei seinen Kollegen kaum einmal einen Abbruch und niemand ist ihm wirklich lange böse.

Am Anfang der dritten Staffel kostet ihn seine Nachlässigkeit jedoch das Leben, als er bei einem Schusswechsel erschossen wird. Wie sich herausstellte, versagte seine Waffe auf Grund mangelnder Pflege. Das Erlebnis in der ersten Staffel hätte Speed eigentlich zum Umdenken bringen sollen und dennoch sah der phlegmatische Speed keinen Grund, seine Verhaltensweisen zu ändern.

Seine Kollegen und hier vor allem sein Freund Erik Delko sind von Tim Speedle's Tod ebenso betroffen wie auch sein Vorgesetzter Lieutenant Horatio Caine. Speed kehrt allerdings noch einmal für eine Folge in die Serie zurück, in der er seinem Freund Eric Delko als Geist erscheint. In dieser Halluzination hilft ihm Speed dabei, den aktuellen Fall aufzuklären.