Franz Josef Wanninger

Franz Josef Wanninger ist die Hauptfigur in der Serie Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger, eine Fernsehserie der ARD, die von 1965 – 1970 produziert wurde. 52 schwarz-weiß Folgen á 25 min über Wanninger und Co. liefen damals im Vorabendprogramm.

Beppo Brem spielt dort einen bayrischen Brummbär, der als Inspektor für die Kripo München gegen jede Sorte von Kriminellen ermittelt. Er ist der Mann für die unlösbaren Fälle. Er ist chronisch rückenkrank, seien es die Bandscheiben oder der nie vergehende Hexenschuss. Ähnlich wie Kriminaloberinspektor Derrick mit seinem Assitenten Harry Klein seine Fälle aufklärt, ist auch Inspektor Wanninger stets mit einem Assistenten unterwegs. Hierbei handelt es sich um den naiven aber allseits hilfsbereiten Assistenten Fröschl (gespielt von Maxl Graf).

Der eigentlich für Wanningers Fälle zuständige Kriminaloberinspektor, der unsympathische Oberinspektor Steiner aus Norddeutschland, ist mit Wanningers Methoden nie einverstanden und es behagt ihm nicht, dass Wanninger auch noch äußerst erfolgreich mit seinen Ermittlungsmethoden ist. Dafür steht der Kriminaldirektor Mitterer hinter den beiden; vor allem hinter Wanningers seltsamen Ermittlungsmethoden.

Prädestiniert ist Wanninger für verdeckte Ermittlungen, da er dabei so harmlos wirkt, und mit seinen unorthodoxen Mitteln jedes Mal die Verbrecher überführen kann. Ab und an wird ihm jedoch seine unbeholfene Art auch zum Verhängnis und droht ihn zu enttarnen.

Dann kommt sein Assistent Fröschl zur Hilfe und hilft ihm aus diesen prekären Situationen, wobei Fröschl immer wieder den weiblichen Figuren nicht abgeneigt ist, was zu einem Running Gag der Serie führt.

Zum Missfallen seines Kollegen Steiner, mischte Wanninger auch gern mal in den nicht ihm zugeteilten Fällen mit. Wo die normalen Ermittlungsmethoden aufhörten, da fängt Wannigner mit seinen unkonventionellen Methoden an.

Undercover hat er viele Bekannte, Informanten und Freunde bei denen er genau weiß, wie er an die Informationen kommt. Sein Kamerad Fröschl steht ihm dabei stets zur Seite und arbeitet viel lieber für Wanninger als für seinen eigentlichen Chef Steiner.

Von 1978 bis 1982 wurde die Serie fortgesetzt, allerdings mit leicht abgeändertem Titel Die unsterblichen Methoden des Franz Josef Wanninger. In 60 weiteren Folgen wurde nun über den pensionierten Wanninger erzählt, der seine Finger aber nicht aus den kriminalistischen Ermittlungen halten kann. Fröschl ist auch wieder dabei, ebenfalls pensioniert.

In den Staffeln 1 – 5, die noch in schwarz-weiß gezeigt worden sind, gab es eine Vielzahl von den unterschiedlichsten Arten von Verbrechern wie Dieben, Räubern, Mördern, Bombenlegern, Einbrechern, Waffenschmugglern, etc. In den Episoden in Farbe wurde die Serie etwas langweiliger. Wanninger war da der einzige Garant für hohe Einschaltquoten.